Bigfoot und Sasquatch — eine Einführung

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Bigfoot wird einen grossen Platz in der «Tiefe» einnehmen. Deshalb stelle ich euch anfangs einige wichtige Fakten zum seltsamen Affenwesen vor. Was sagen Zoologen zu diesem Phänomen und wann und wie hat die Legende überhaupt angefangen? Gibt es tatsächlich einen grossen, unbekannten Affen, der die Wälder und Berge Amerikas durchstreift oder ist doch alles Humbug?

Wie sieht der Sasquatch aus?

Sasquatch oder Bigfoot wird beschrieben wie eine Mischung aus Mensch und Affe. Menschlichstes Merkmal ist seine Gangart: Aufrecht auf zwei Beinen im Gegensatz zu Schimpansen und anderen Menschenaffen, die sich grösstenteils auf allen Vieren fortbewegen. Jedoch existieren auch Sichtungsberichte über Bigfoot, welche sich auf allen Vieren fortbewegt haben.

Die Farbe seiner Behaarung wird meistens als rötlich-braun oder schwarz beschrieben. Breite Schultern und ein kurzer, muskulöser Nacken sind weitere Kennzeichen. Die Arme des Bigfoot sind überproportional lang, verglichen mit jenen des Menschen. Der Kopf zeichnet sich durch tiefliegende Augen und einen Brauenwulst darüber aus, wie beim Gorilla. Ein weiteres gorillaartiges Merkmal ist der nach oben spitzzulaufende Kopf, für den ein Scheitelkamm verantwortlich sein könnte.

Ein Menschenaffe in Amerika?

Bislang existieren keine fossilen Funde, die darauf hindeuten, dass jemals Menschenaffen den amerikanischen Kontinent besiedelt hätten. Alle modernen Vertreter dieser Primatenfamilie – der Schimpanse, Bonobo, Gorilla und der Orang-Utan – leben in den Tropenregionen Afrikas und Asiens. Doch es existieren Affenarten, die in kälteren Regionen zuhause sind, beispielsweise der japanische Makake, der auch als Schneeaffe bekannt ist.

Die Vorfahren des Bigfoot könnten während der Eiszeit, als der nordamerikanische mit dem asiatischen Kontinent verbunden war, in die «neue Welt» eingewandert sind. Die bis zu 1500 Kilometer breite Landbrücke zwischen dem heutigen Sibirien und Alaska war zeitweise komplett eisfrei und mit Wald bedeckt. Die Vorfahren der amerikanischen Ureinwohner sowie unzählige Tierarten expandierten in mehreren Wellen über dieses Gebiet nach Amerika.

Ist der Sasquatch ein Affe oder ein Mensch?

Die Wissenschaftler, die sich mit dem Bigfoot auseinandersetzen, sind der Meinung, dass der Bigfoot zur taxonomischen Familie der Menschenaffen, Hominidae, zu zählen ist. Einige Forscher sind der Ansicht, dass er nah mit Schimpanse, Gorilla, Bonobo oder Orangutan verwandt ist. Andere meinen, dass er eher uns Menschen ähnelt und dereinst womöglich der Gattung Homo zugeordnet wird.

Wer hat ihn gesehen?

Bigfoot wird vielfach von Menschen gesichtet, die sich mit der nordamerikanischen Tierwelt bestens auskennen: Jäger, Förster, Wanderer. Zu den Hunderten von Zeugen zählen aber auch Wissenschaftler. Einer ist Alton Higgins. Der Biologieprofessor, der an einer Universität in Oklahoma unterrichtet, beobachtete 2002 in Oklahoma ein unbekanntes Tier. Er beschrieb es als gross und schwarz. «Es rannte auf zwei Beinen und war schnell. Es war kein Mensch und kein Bär.»

Ein anderer Zeuge mit akademischem Hintergrund ist John Bindernagel, ein Biologe aus British Columbia. Er beobachtete 2007 einen Sasquatch, der auf einem ländlichen Grundstück in Kentucky herumstreifte. Zu den Zeugen zählt auch der Biologe John Mionczynski. Beim Zelten allein in der Wildnis Wyomings wachte er in der Nacht auf, weil etwas um sein Zelt schlich. Im Licht der Lampe, die draussen hing, sah er eine riesige, behaarte Hand, die auf dem Zelt ruhte. «Die Hand war mindestens doppelt so gross wie meine», liess er sich zitieren. Als er draussen ein Feuer anzündete, wurde er von mehreren Tannenzapfen getroffen. «Da wusste ich, dass es kein Bär sein konnte.»

Wie überzeugend sind Fussabdrücke?

Für den Anthropologen Jeff Meldrum sind die Fussabdrücke der überzeugendste Hinweis, dass Bigfoot lebt. Er hat Dutzende Gipsgüsse aus ganz Amerika gesammelt. «Viele weisen Merkmale auf, die man kaum fälschen kann, etwa Hautrillen, abgespreizte Zehen oder Verletzungen.»

Gibt es nicht eine berühmte Filmaufnahme?

Ein anderes, wenn auch sehr umstrittenes Beweisstück ist der Patterson-Gimlin-Film aus dem Jahr 1967. Die kurze Sequenz, aufgenommen in der Wildnis von Nordkalifornien, zeigt ein braunes Wesen, das ein Bachbett entlang schreitet. Die vor einigen Jahren veröffentlichte Studie eines Kostüm-Experten namens Bill Munns besagt, dass die Kreatur rund 2,3 Meter gross und die Proportionen von keinem Menschen erreicht werden könnten.

Was ist der «Skookum Cast»?

Weiter existiert ein Ganzkörperabdruck, den Mitglieder der Bigfoot Field Researchers Organization im Jahr 2000 in der Wildnis Washingtons fanden und in Gips gossen. Einer der damals führenden Primatologen, der verstorbene Daris Swindler, untersuchte das Negativ. «Hier muss ein aufrechtgehender, grosser Affe gelegen haben», liess er sich zitieren.

Gibt es nicht mehrere DNA-Studien zu Bigfoot?

Es gibt zwei bekannte Studien, welche vermeintliche Bigfoot-DNA untersucht haben: Jene der US-Veterinärmedizinerin Melba Ketchum und jene des britischen Genetikers Bryan Sykes. Vor allem erstere ist stark umstritten. Ketchum kam zum Schluss, dass der Bigfoot eine Unterart des Menschen darstellt. Sykes hingegen konnte keinen DNA-Beleg für eine unbekannte Affen- oder Menschenart in Nordamerika finden.

Immer wieder werden im Zusammenhang mit Sichtungen Haare sichergestellt. Der Biologe Alton Higgins zupfte wenige Kilometer vom Ort seiner Sichtung mehrere Haare von der Rinde eines Baums. Der Ökologe LeRoy Fish analysierte sie und identifizierte sie als Primatenhaare. Aus den Haaren, die Higgins fand, konnte keine DNA gewonnen werden. Bei einem frischen Haar mit Wurzel (diese enthält die DNA) ist es möglich. Genauso bei Blut oder Kot.

Was wäre der definitive Beweis für die Existenz des Sasquatch?

Damit eine neue Tierart wissenschaftlich beschrieben werden kann, braucht es in der Regel ein gefangenes Exemplar oder ein Skelett. Doch nicht immer. Beim Kipunj-Affen zum Beispiel, der im Jahr 2005 in Tansania entdeckt wurde, reichten DNA-Tests und Fotos für die wissenschaftliche Erstbeschreibung aus. Die Forscher sahen aufgrund der geringen Anzahl der Tiere davon ab, ein Exemplar zu fangen oder zu töten.

Beim Bigfoot, dessen Existenz stark umstritten ist, benötigt es wahrscheinlich Knochen. Diese fehlen bis heute. Dieser Umstand ist ein Hauptgrund dafür, dass sich bislang nur wenige Wissenschaftler mit der Thematik auseinandersetzen.

Was könnten Gründe für die fehlenden Knochen sein?

Zum einen ist es allgemein schwierig, im Wald Skelette zu finden, da die Leichen durch Aasfresser, Bakterien und Säure rasch zersetzt werden. Innert weniger Tage sind die meisten toten Tiere komplett verschwunden. Zudem ist der Bigfoot eine vermeintlich rare Spezies. Schätzungen, die auf Sichtungen und Fussabdruckfunden basieren, reichen von einigen hundert bis wenigen tausend Individuen. Bedenkt man ausserdem das grosse Verbreitungs- und Rückzugsgebiet sowie die Langlebigkeit von Menschenaffen (Gorillas in freier Wildbahn können bis zu 40 Jahre alt werden), erscheinen die Chancen, auf eine Bigfoot-Leiche zu stossen, sehr klein.

Warum wurde noch nie ein Bigfoot nachweislich getötet?

Seine menschenartige Erscheinung könnte die Erklärung sein. Tatsächlich stammt ein grosser Teil der Sichtungsberichte von Jägern. Einige beschreiben, wie sie minutenlang einen Bigfoot beobachteten. Weil sie das Tier aber nicht identifizieren konnten oder es für einen Menschen hielten, schossen sie nicht. Doch auch Begegnungen, bei denen der Jäger abdrückte, existieren.

1941 zum Beispiel soll ein Jäger in Manitoba versehentlich einen Sasquatch getötet haben. Der 17-Jährige dachte, er betrachte einen Elch von hinten und drückte ab. Als er den Kadaver begutachtete, bemerkte er, dass es etwas ganz anderes war. Aus Angst, einen Menschen umgebracht zu haben und dafür bestraft zu werden, hielt er sein Erlebnis jahrzehntelang geheim. Als er davon erzählte, beschrieb er anatomische Merkmale, die auf einen Menschenaffen hindeuten: Ein rundes Kinn (im Gegensatz zum spitzen Kinn von Menschen), eine flache, fliehende Stirn und kurze Finger.

Bigfoot-Knochen könnten auch schon längst gefunden worden sein. Experten erachten es als möglich, dass solche irgendwo in einer Museumssammlung herumliegen. Keiner habe sie korrekt identifiziert, stattdessen seien sie verstaut worden und in Vergessenheit geraten.

Wie oft werden eigentlich neue Primatenarten entdeckt?

Jedes Jahr werden neue Primatenarten entdeckt. 2011 ist in Myanmar eine neue Form des Stumpfnasenaffen aufgetaucht. 2009 fanden Forscher auf der Insel Borneo eine unbekannte Population von Orang-Utans, die mehrere hundert Exemplare zählte. Seit 2000 sind weltweit rund 30 neue Affenarten entdeckt worden. Und es ist noch nicht lange her, dass der Berggorilla das Licht der Öffentlichkeit erblickte: Erst Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Art offiziell anerkannt, nachdem sie jahrzehntelang als Legende und Hirngespinst verwirrter Forscher abgetan wurde.

Und wie verhält es sich mit Urmenschen?

Spektakuläre Funde in der Paläoanthropologie demonstrieren, wie wenig wir über die Evolution der Menschen wissen. In den letzten Jahren häuften sich die Meldungen über Neuentdeckungen in der Menschenfamilie. 2012 aus China, 2010 aus Russland. 2003 fanden Forscher auf der kleinen Insel Flores in Indonesien mehrere Skelette einer neuen Menschenart, die aufgrund ihrer geringen Körpergrösse von den Medien Hobbit getauft wurde.

All diese Funde sind bloss wenige zehntausend Jahre alt, was bedeutet, dass der moderne Mensch Homo sapiens damals nicht allein auf der Erde lebte, sondern mit einer Reihe andersartiger Hominiden koexistierte.

Ist der Sasquatch ein Tabuthema für Wissenschaftler?

Die Vorstellung einer unbekannten, noch existenten Hominoidenart ist für viele Wissenschaftler undenkbar. Die Hypothese, dass der Sasquatch nicht existiert und alle Indizien gefälscht sind, wird heute von vielen kritiklos akzeptiert.

Was könnten Gründe dafür sein? Der Wissenschaftstheoretiker Thomas Kuhn schrieb, dass viele Wissenschaftler bloss die Theorien und Arbeiten ihrer Kollegen übernehmen, statt kritisch eigene Nachforschungen anzustellen. Laut dem Historiker Ernest Hook ignorieren Forscher häufig Themen, einfach weil sie ihnen keine unmittelbare Bedeutung für ihre eigene Arbeit beimessen.

Der Biologe John Bindernagel begründet die ablehnende Einstellung gegenüber dem Bigfoot unter anderem auch mit einem weitverbreiteten Paradigma: Menschenaffen leben nicht in Nordamerika und schon gar nicht in kälteren Breitengraden.

Weil sich die Wissenschaft der Thematik verschliesst, findet die Bigfoot-Forschung vor allem auf der Amateurebene statt. Statt an Universitäten werden die Forschungsergebnisse in TV-Dokumentationen präsentiert und diskutiert.

Welche Rolle spielen die Massenmedien und «hoaxes»?

Die Massenmedien spielen eine wichtige Rolle, indem sie das Thema sensationalisieren. Angeheizt und verzerrt wird die Kontroverse zusätzlich durch so genannte «hoaxes»: Der Wissenschaftsjournalist Norman Moss definierte den Begriff treffend als «Lügen, die nicht erzählt, sondern erzeugt werden».

Ein Beispiel aus jüngster Zeit ist der so genannte Georgia Body Hoax: Zwei Männer aus Georgia behaupteten 2010, einen toten Bigfoot im Wald gefunden zu haben und lösten damit einen Mediensturm aus. Vielen Bigfoot-Forschern war schon zu Beginn der Affäre klar, dass es ein Schwindel war.

Wie viele ernstzunehmende Wissenschaftler erforschen das Sasquatch-Phänomen?

Die Welle der Akzeptanz steigt langsam. Etwa ein halbes Dutzend Anthropologen und Biologen forscht mittlerweile im Feld. Der Anthropologe Jeff Meldrum von der Idaho State University, der prominenteste Befürworter der Sasquatch-Forschung, hat im Jahr 2011 das erste wissenschaftliche Journal über Sasquatch und andere so genannte Relikthominoiden lanciert: Die Relict Hominoid Inquiry. Mitglied der Redaktion ist unter anderem der Zoologe George Schaller, der wegen seiner Erforschung der Berggorillas weltweit bekannt wurde, und Jeffrey McNeely, der Chefwissenschaftler der Artenschutzorganisation IUCN mit Sitz in der Schweiz.

Woher stammt der Begriff Bigfoot und die Legende?

Der Begriff Bigfoot tauchte zum ersten Mal Ende der 50er-Jahre in Nordkalifornien auf. Immer wieder fanden Menschen Fussspuren auf Forststrassen, die scheinbar ein riesenhafter Mensch hinterlassen hatte. Der Forstarbeiter Jerry Crew fand solche Trittsiegel eines Morgens in der Nähe seines Bulldozers. Sie waren über 40 Zentimeter lang. Er griff zu flüssigem Gips und füllte sie auf. Tage später posierte er für einen Fotografen der Humboldt Times mit der gehärteten Gipsform. Der Journalist Andrew Genzoli verfasste den Artikel dazu und schrieb, dass «Big Foot» die Spur hinterlassen habe. Der Frontaufmacher wurde von den grossen Zeitungen wie der New York Times aufgenommen und verbreitet. Die mysteriöse Kreatur und ihr Markenzeichen rückten zum ersten Mal ins Licht der Öffentlichkeit.

Was sagten die Indianer über Bigfoot?

Bigfoot war schon immer Teil der Kultur in Nordamerika, lange bevor die ersten Europäer die Küsten der Neuen Welt erreichten. Laut Kathy Moskowitz Strain, einer Archäologin aus Kalifornien, erzählen sich viele Indianerstämme seit Generation Geschichten von den «behaarten Menschen», wie viele sie nannten. Viele dieser Erzählungen wurden im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert von Ethnographen gesammelt, doch sie sind vermutlich viel älter.

Die Ureinwohner Nordamerikas verfügten über keine Schriftsprache und überlieferten ihre Geschichten deshalb ausschliesslich mündlich. Die Stämme auf Vancouver Island etwa berichteten von einem Wesen namens Dzunukwa, einer behaarten Riesenfrau, die im Wald hauste und gerne Menschenkinder verspeiste. Im Museum für Anthropologie in Vancouver ist eine Maske von Dzunukwa ausgestellt. Auffallend sind die gespitzten, roten Lippen.

Und die ersten Siedler?

Das affenartige Wesen begleitete aber auch das Leben der europäischen Einwanderer. Der US-Autor Chad Arment sammelte Zeitungsartikel von 1800 bis 1940, in denen Kreaturen beschrieben werden, die viele heute unweigerlich mit Bigfoot in Verbindung bringen würden. Zwar wurden sie häufig ähnlich beschrieben, doch die Namen variierten. Einige tauften sie Wildmenschen, andere Gorillas oder Yahoos. Nebst Bigfoot wird heute am häufigsten die Bezeichnung Sasquatch verwendet. Das Wort, das der kanadische Journalist J.W. Burns einführte, leitet sich vom indianischen Begriff «sésquac» ab, das Waldmensch bedeuten soll.

Gibt es andere Erklärungen für den Sasquatch?

Es gibt zum einen die Erklärung von Skeptikern. Sie sagen, die Sichtungen und Fussspuren-Funde seien durch Hoaxes und Fehldeutungen zu erklären. Sie kritisieren zurecht, dass die Beweislage insgesamt eher dürftig ist. Es gibt keinen DNA-Beweis, keine Knochenfunde und somit keinen eindeutigen, wissenschaftlich anerkannten Beleg für die Existenz von Bigfoot. Weiter gibt es auch die Erklärungen der Exponenten des so genannten «paranormal camp» der Bigfootforscher-Community. Diese Menschen behaupten, Bigfoot sei ausserirdisch oder ein Wesen, das besondere, wissenschaftlich noch nicht erklärbare Fähigkeiten besitze: Etwa die Fähigkeit, sich unsichtbar zu machen, in andere Dimensionen zu springen, per Telepathie zu kommunizieren und so weiter. Sie begründen ihre Ansicht zum einen mit dem Nichtauffinden eindeutiger Belege und zum anderen mit dem Umstand, dass Bigfoot-Zeugen oftmals von anderen seltsamen Phänomenen – zum Beispiel Ufos – in Zusammenhang mit ihren Sichtungen berichten.

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Literaturverzeichnis:

– Arment, Chad, 2006, The Historical Bigfoot, Landisville, Coachwhip Publications
– Bindernagel, John, 2010, The Discovery of the Sasquatch, Courtenay, Beachcomber Books
– Bindernagel, John, 1998, North America’s Great Ape: The Sasquatch, Courtenay, Beachcomber Books
– Blu Buhs, Joshua, 2009, Bigfoot: The Life and Times of a Legend, University of Chicago Press
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URL: http://www.nature.com/news/2004/041025/full/news041025-2.html
– Higgins, Alton, 2010, Wildlife biologist reports day time visual encounter while placing game camera north of the North Canadian River, URL: http://www.texasbigfoot.com/reports/report/detail/2270
– Hook, Ernest, 2002, Prematurity in Scientific Discovery: On Resistance and Neglect, Berkeley, University of California Press
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– Kuhn, Thomas, 1970, The Structure of Scientific Revolutions: 50th Anniversary Edition, Chicago, University of Chicago Press
– Kummer, Christoph, 2010, Wer wirft da mit Tannzapfen?, URL: http://www.woz.ch/artikel/2010/nr11/leben/19071.html
– Meldrum, Jeff, 2007, Sasquatch: Legend Meets Science, New York, Forge Books
– Moss, Norman, 1977, The Pleasures of Deception, New York, Random House
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URL: http://www.themunnsreport.com/tmr_site_022.htm
– Strain, Kathy, 2008, Giants, Cannibals & Monsters, Hancock House

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Chris Kummer is a journalist and historian based in Switzerland. He focuses mainly on scientific controversies and inquiries into so-called paranormal phenomena.

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