Kritische Fragen = Verschwörungstheorie?

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Ein guter Bekannter von mir, der das offizielle Narrativ von 9/11 in Frage stellt und alternative Ansichten zum Hergang der Anschläge vertritt, fragte mich jüngst: Wann sind kritische Fragen bloss kritische Fragen und wann werden sie zu Verschwörungstheorien (VT)? Ich wusste keine Antwort, zumindest keine zufrieden stellende, weder für ihn noch mich. Deshalb fragte ich bei den Skeptikern nach. Also solchen Leuten, welche ungewöhnlichen Thesen sehr misstrauisch begegnen. Ich postete mein Anliegen in einem Facebook-Forum für Skeptiker. Die Teilnehmenden konnten weiterhelfen. Gut fand ich diese Antwort: «Während die kritische Frage nach einer Antwort sucht, hat die VT sie bereits. Erstes Indiz für eine VT ist, dass sie nicht institutionalisiert ist.» Oder diese hier: «Sobald man bei tieferem Nachforschen auf eine nicht-erforschbare Wahrheit stösst, dürfte es VT sein. Manche Fragen haben auch gar keine Relevanz oder wurden halt schon beantwortet oder sind manchmal auch einfach nicht zu beantworten. Entscheidend ist wie man dann verfährt.» Genau diesen letzten Punkt finde ich wichtig: Kritische Fragen und Thesen sollten immer erlaubt sein und keinesfalls von Anfang an als VT abgestempelt werden. Doch wenn diese Thesen den wissenschaftlichen Diskurs über ihren Inhalt und Resultate hierzu ausblenden, dann werden sie zu VT. Lest die komplette Diskussion unten. Die Teilnehmenden wurden aus Gründen der Privatsphäre anonymisiert. Interessante Stellen habe ich markiert.

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